Der Schornstein ist frei, der Schotte noch immer nicht da und die Besprechung haben wir auch erfolgreich hinter uns gebracht.
Wir sind immer noch zu zweit im Haus, zumindest offiziell. Denn seit ein paar Tagen leisten uns Marian, mit dem wir in Blenheim zusammen wohnten und der auf dem Milford Track dabei war, und eine Französin, die wir noch aus Opotiki kennen, Gesellschaft. Vom Schotten, der angeblich schon vor ein paar Tagen einziehen wollte, haben wir allerdings nichts mehr gehört.
Im Nachhinein war es ein Segen, dass wir das Spiel der deutschen Nationalmannschaft nicht verfolgen konnten. So haben wir uns 90 deprimierende Minuten erspart. Nur bekommen wir die Niederlage hier in Neuseeland laufend unter die Nase gerieben.
Am Montag fuhren Rico und Ich dann hoch zum „Ski Area“, wo wir unsere Uniformen bekamen. Diese besteht aus: Einer awesome Skijacke, einer Skihose, einer Mütze, drei Kochjacken, drei Kochhosen und zwei Kochschürzen. Der Hammer!!! (Fotos)
Direkt nebenan bekamen wir unseren Skipass, gratis natürlich. Mit dem können wir die ganze Season alle Lifte in unserem und dem anliegenden „Ski Area“ benutzen.
Dann mussten wir noch unsere Mittelfinger scannen lassen, was den „Timesheet“ ablöst. (Ich bezweifle das in Deutschland eine Firma dieses System ohne großen Widerstand von Datenschützern einführen könnte)
Nachdem das erledigt war fuhren wir nach Taupo. Da wir in unserem Haus nun einen großen Kühlschrank haben und der einzige Supermarkt in unserer Nähe unverschämt teuer ist, wurde es ein Großeinkauf.
Am Dienstag mussten wir dann um sechs aufstehen. Um zehn nach sieben fährt der Bus hier in Raurimu ab und kommt gegen acht in „Whakapapa Village“ an.
Dort ging es erstmal zur Informationsveranstaltung wo uns die Manager und das Unternehmen, für das wir arbeiten, vorgestellt wurden und wir noch viele weitere Informationen erhielten (fünf Stunden dauerte das). Unter andrem gab es auch eine ausführliche Belehrung, für den Fall eines Vulkanausbruchs. (Das ganze „Ski Area“ ist auf einem einigermaßen aktiven Vulkan)
Den letzten Ausbruch hat es erst 2007 gegeben. 1994 war der letzte verheerende Ausbruch. Der Manager des Skigebiets, der sich zu Beginn der Veranstaltung vorstellte, erzählte von diesem, der sich ausgerechnet bei der Informationsveranstaltung im Jahre 1994 ereignete. Damals winkte ihn der „Safety Manager“ von der Bühne und berichtete von dem Ausbruch weiter oben und das sie nun evakuieren müssen. Daraufhin ging er zurück auf der Bühne und sagte, dass es dieses Jahr für niemanden Arbeit gäbe und das sie den Berg jetzt schnellstmöglich verlassen müssten.
Obwohl es damals keine Tote gab kam doch ein eigenartiger Beigeschmack auf, das Skifahren auf einem Vulkan etwas ganz anderes ist, als in den Alpen. Ich blicke dem aber optimistisch entgegen, dass wir von Ausbrüchen verschont bleiben.
Um ein Uhr wurden wir, unserem Arbeitsplatz entsprechend, in Gruppen aufgeteilt in denen man sich kennen lernte und noch andere Sachen besprochen und Fragen geklärt wurden.
Am nächsten Tag (Mittwoch) hatten wir gleich erstmal frei. Daher kann ich heute auch diesen „Post“ online stellen. Als nächstes geht es nun zum Ski und Snowboardverleih um uns für die Saison adäquat auszurüsten und vielleicht wagen wir auch gleich die ersten Schwünge im Schnee. In den darauf folgenden Tagen geht es dann mit dem Training los und am 26.Juni soll Saison eingeläutet werden, wenn bis dahin noch ein wenig Schnee fällt.
Wir sind immer noch zu zweit im Haus, zumindest offiziell. Denn seit ein paar Tagen leisten uns Marian, mit dem wir in Blenheim zusammen wohnten und der auf dem Milford Track dabei war, und eine Französin, die wir noch aus Opotiki kennen, Gesellschaft. Vom Schotten, der angeblich schon vor ein paar Tagen einziehen wollte, haben wir allerdings nichts mehr gehört.
Im Nachhinein war es ein Segen, dass wir das Spiel der deutschen Nationalmannschaft nicht verfolgen konnten. So haben wir uns 90 deprimierende Minuten erspart. Nur bekommen wir die Niederlage hier in Neuseeland laufend unter die Nase gerieben.
Am Montag fuhren Rico und Ich dann hoch zum „Ski Area“, wo wir unsere Uniformen bekamen. Diese besteht aus: Einer awesome Skijacke, einer Skihose, einer Mütze, drei Kochjacken, drei Kochhosen und zwei Kochschürzen. Der Hammer!!! (Fotos)
Direkt nebenan bekamen wir unseren Skipass, gratis natürlich. Mit dem können wir die ganze Season alle Lifte in unserem und dem anliegenden „Ski Area“ benutzen.
Dann mussten wir noch unsere Mittelfinger scannen lassen, was den „Timesheet“ ablöst. (Ich bezweifle das in Deutschland eine Firma dieses System ohne großen Widerstand von Datenschützern einführen könnte)
Nachdem das erledigt war fuhren wir nach Taupo. Da wir in unserem Haus nun einen großen Kühlschrank haben und der einzige Supermarkt in unserer Nähe unverschämt teuer ist, wurde es ein Großeinkauf.
Am Dienstag mussten wir dann um sechs aufstehen. Um zehn nach sieben fährt der Bus hier in Raurimu ab und kommt gegen acht in „Whakapapa Village“ an.
Dort ging es erstmal zur Informationsveranstaltung wo uns die Manager und das Unternehmen, für das wir arbeiten, vorgestellt wurden und wir noch viele weitere Informationen erhielten (fünf Stunden dauerte das). Unter andrem gab es auch eine ausführliche Belehrung, für den Fall eines Vulkanausbruchs. (Das ganze „Ski Area“ ist auf einem einigermaßen aktiven Vulkan)
Den letzten Ausbruch hat es erst 2007 gegeben. 1994 war der letzte verheerende Ausbruch. Der Manager des Skigebiets, der sich zu Beginn der Veranstaltung vorstellte, erzählte von diesem, der sich ausgerechnet bei der Informationsveranstaltung im Jahre 1994 ereignete. Damals winkte ihn der „Safety Manager“ von der Bühne und berichtete von dem Ausbruch weiter oben und das sie nun evakuieren müssen. Daraufhin ging er zurück auf der Bühne und sagte, dass es dieses Jahr für niemanden Arbeit gäbe und das sie den Berg jetzt schnellstmöglich verlassen müssten.
Obwohl es damals keine Tote gab kam doch ein eigenartiger Beigeschmack auf, das Skifahren auf einem Vulkan etwas ganz anderes ist, als in den Alpen. Ich blicke dem aber optimistisch entgegen, dass wir von Ausbrüchen verschont bleiben.
Um ein Uhr wurden wir, unserem Arbeitsplatz entsprechend, in Gruppen aufgeteilt in denen man sich kennen lernte und noch andere Sachen besprochen und Fragen geklärt wurden.
Am nächsten Tag (Mittwoch) hatten wir gleich erstmal frei. Daher kann ich heute auch diesen „Post“ online stellen. Als nächstes geht es nun zum Ski und Snowboardverleih um uns für die Saison adäquat auszurüsten und vielleicht wagen wir auch gleich die ersten Schwünge im Schnee. In den darauf folgenden Tagen geht es dann mit dem Training los und am 26.Juni soll Saison eingeläutet werden, wenn bis dahin noch ein wenig Schnee fällt.
Arohanui
Jan-Lasse
klingt doch nett ;-)
AntwortenLöschenwünsche frohes arbeiten und schönes skifahren. fahr mal für mich den berg runter ja? *hihi*
auf bald
nike
Witzig, gerade habe ich einen Roman gelesen, in dem darüber philosophiert wurde, dass Männer in Kochschürzen ungeheuer sexy sein, weil diese Schürzen, so schön den PO betonen.!!
AntwortenLöschen