Hier aus Opotiki gibt es nicht viel Neues zu berichten. Die Kiwisaison hat noch nicht richtig angefangen und so haben wir immer mal wieder ein oder zwei Tage frei. Die Arbeit macht uns beiden noch einigermaßen Spaß und nach nur zwei Wochen hab ich die erste „Beförderung“ in der Tasche. Vorläufig zumindest, staple ich die Boxen auf die Paletten, was wegen der anstrengenden Arbeit besser bezahlt wird.
Nach der Arbeit gehen wir häufig schon um acht schlafen da uns die Arbeit körperlich doch einiges abverlangt. Morgens können wir hier am Strand, wo wir mit unseren Vans stehen, dann einen wunderschönen Sonnenaufgang bewundern und sogar die berühmte „White Island“ sehen, ein rauchender Vulkan am Horizont.
Auch wenn es langsam kühler wird, ist es immer noch warm genug für ein tägliches Bad im Ozean oder eine runde Fußball am Strand.
Ansonsten möchte ich die Gelegenheit nutzen, von ein paar Erlebnissen zu berichten, die bisher noch keine Erwähnung fanden:
- Kurz bevor wir unseren Arbeitgeber „Wither Hills“ verließen, wurden einige Backpacker unter der offiziellen Bezeichnung „Bird Scary“ angestellt.
- Bei einem Probe-Feueralarm im Packhause wurde die Vollständigkeit nach dem Motto: “Wer nicht da ist, einmal Hand heben“, überprüft.
- Bei meinen ersten Surfversuchen bekam ich den Spitznamen „Speed bomb“ und im Packhaus versuche ich „Dr. Kiwi“ zu etablieren.
- Und etwas ernstes zum Schluss: In einem R.S.A. (Return Service Association), einem Veteranenclub, wurden am Eingang die Abzeichen getöteter Wehrmacht- und SS-Soldaten, wie Jagdtrophäen in einem Schaufenster ausgestellt. Als befremdlich könnte ich dies beschreiben, geschmacklos trifft es aber eher.
Arohanui



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