Die letzte Woche verging wie im Flug. Es ist endlich wieder Wochenende und ich blicke zurück, auf fünf weitere anstrengende Tage auf dem Vineyard. Im Mittelpunkt stand allerdings etwas anderes: Die WOF (Warrant of Fitness) meines Vans lief ab und ich musste den Kilometerzähler richten.
Da ich alleine nicht weiter kam fuhr ich zum Mechaniker meines Vertrauens, der ernüchternd feststellte, dass er da auch nicht viel machen kann. Es gäbe in Neuseeland nur eine Firma die Tachos reparieren könnte, und die befände sich auf der Nordinsel. Allerdings konnte er mir auch noch einmal bestätigen dass das manipulieren des Tachos, um die Dieselsteuer zu sparen, sehr teuer werden kann.
Nun fehlte es mir an Alternativen und da mir auch die Zeit weglief, die WOF endet am 17., ließ ich den Tacho auf die Nordinsel schicken. Leider musste ich den schon geplanten Abel Tasman Track deshalb absagen, aber vielleicht hole ich den später noch einmal nach. Das war Dienstag.
Zwei Tage später bekam ich einen Anruf von der Werkstatt dass der Kilometerzähler nicht zu reparieren sei.
Fehlerdiagnose: Die Vorbesitzer (wahrscheinlich die Schweizer von denen wir das Auto gekauft haben) hatten versucht den Kilometerstand zurück zu drehen. Anstatt aber vorwärts, über die 999.999 Kilometer hinweg, zurück zu null zu drehen hatten die Deppen den Akkuschrauber oder Bohrmaschine auf Rückwärts gestellt und versucht den Tacho im wahrsten Sinne des Wortes „zurück zu drehen“. Dies wird aber durch eine Sperre verhindert und so wurden alle Zähne der Zahnräder im Kilometerzähler abgebrochen. (Ich verweise hier auf die Überschrift: Kauft niemals ein Auto von einem Schweizer!!!)
Zum Glück hatte der Mechaniker mittlerweile einen Gebrauchten Kilometerzähler aufgetrieben und die Kilometerzahl angeglichen, plus ein paar Hundert extra Kilometer damit die Leute vom WOF nicht misstrauisch werden.
Nun war ich um einige Dollar ärmer, um das Wissen wie man einen Kilometerzähler einbaut, ausbaut und manipuliert reicher und mein Van war bereit für den neuen WOF. Ich fuhr Freitag direkt nach der Arbeit zu der „Test Station“, glücklich dass ich den Kilometerzähler doch noch rechtzeitig repariert bekommen habe, nur um dann bei der Prüfung mit Pauken und Trompeten durch zu fallen. (Ich verweise hier noch einmal auf die Überschrift: Kauft niemals ein Auto von einem Schweizer!!!)
Im Nachhinein betrachtet sind die Mängel nicht ganz so dramatisch, in dem Moment hat es mir aber ganz schön die Laune verdorben.
Da die Mängel durch Selbstmitleid aber nicht kleiner wurden, griff ich zur letzten, einzigen und besten Lösung: Ich habe mir die Mängel auf einer Kneipentour mit Rico und Marian schön gesoffen!
Am Freitag sind Marian und ich nach nur vier Stunden schlaf zum Paintball gefahren um einfach mal abzuschalten. Es hat super viel spaß gemacht (auch wenn wir am Ende von zwei 14 jährigen Halbprofis ordentlich in den Mangel genommen wurden) und man ist auf andere Gedanken gekommen.
Jetzt muss ich das Auto innerhalb der nächsten vier Wochen bei der Test Station erneut vorführen um die ersehnte Plakette zu bekommen. Innerhalb dieser Zeit darf ich den Van zum Glück wie gewohnt nutzen.
Best wishes und denkt immer daran: Kauft niemals ein Auto von einem Schweizer!!!
Da ich alleine nicht weiter kam fuhr ich zum Mechaniker meines Vertrauens, der ernüchternd feststellte, dass er da auch nicht viel machen kann. Es gäbe in Neuseeland nur eine Firma die Tachos reparieren könnte, und die befände sich auf der Nordinsel. Allerdings konnte er mir auch noch einmal bestätigen dass das manipulieren des Tachos, um die Dieselsteuer zu sparen, sehr teuer werden kann.
Nun fehlte es mir an Alternativen und da mir auch die Zeit weglief, die WOF endet am 17., ließ ich den Tacho auf die Nordinsel schicken. Leider musste ich den schon geplanten Abel Tasman Track deshalb absagen, aber vielleicht hole ich den später noch einmal nach. Das war Dienstag.
Zwei Tage später bekam ich einen Anruf von der Werkstatt dass der Kilometerzähler nicht zu reparieren sei.
Fehlerdiagnose: Die Vorbesitzer (wahrscheinlich die Schweizer von denen wir das Auto gekauft haben) hatten versucht den Kilometerstand zurück zu drehen. Anstatt aber vorwärts, über die 999.999 Kilometer hinweg, zurück zu null zu drehen hatten die Deppen den Akkuschrauber oder Bohrmaschine auf Rückwärts gestellt und versucht den Tacho im wahrsten Sinne des Wortes „zurück zu drehen“. Dies wird aber durch eine Sperre verhindert und so wurden alle Zähne der Zahnräder im Kilometerzähler abgebrochen. (Ich verweise hier auf die Überschrift: Kauft niemals ein Auto von einem Schweizer!!!)
Zum Glück hatte der Mechaniker mittlerweile einen Gebrauchten Kilometerzähler aufgetrieben und die Kilometerzahl angeglichen, plus ein paar Hundert extra Kilometer damit die Leute vom WOF nicht misstrauisch werden.
Nun war ich um einige Dollar ärmer, um das Wissen wie man einen Kilometerzähler einbaut, ausbaut und manipuliert reicher und mein Van war bereit für den neuen WOF. Ich fuhr Freitag direkt nach der Arbeit zu der „Test Station“, glücklich dass ich den Kilometerzähler doch noch rechtzeitig repariert bekommen habe, nur um dann bei der Prüfung mit Pauken und Trompeten durch zu fallen. (Ich verweise hier noch einmal auf die Überschrift: Kauft niemals ein Auto von einem Schweizer!!!)
Im Nachhinein betrachtet sind die Mängel nicht ganz so dramatisch, in dem Moment hat es mir aber ganz schön die Laune verdorben.
Da die Mängel durch Selbstmitleid aber nicht kleiner wurden, griff ich zur letzten, einzigen und besten Lösung: Ich habe mir die Mängel auf einer Kneipentour mit Rico und Marian schön gesoffen!
Am Freitag sind Marian und ich nach nur vier Stunden schlaf zum Paintball gefahren um einfach mal abzuschalten. Es hat super viel spaß gemacht (auch wenn wir am Ende von zwei 14 jährigen Halbprofis ordentlich in den Mangel genommen wurden) und man ist auf andere Gedanken gekommen.
Jetzt muss ich das Auto innerhalb der nächsten vier Wochen bei der Test Station erneut vorführen um die ersehnte Plakette zu bekommen. Innerhalb dieser Zeit darf ich den Van zum Glück wie gewohnt nutzen.
Best wishes und denkt immer daran: Kauft niemals ein Auto von einem Schweizer!!!
hi du!
AntwortenLöschenklingt alles sehr spannend. ich habe leider lange nichts von mir hören lassen, da ich erstens neulich erst festgestellt habe dass daniel hier ist und zweitens ich im krankenhaus lag.
ich hoffe es geht dir gut. aber es hört sich auf jedenfall so an.
ich wünsche dir alles liebe und gute
liebste grüße
deine nike
Nicht so viel trinken mein Jung^^
AntwortenLöschenne aber das mit dem AUto ist ja mal echt doof gelaufen hoff mal das du deinen "TÜV" bekommst^^
also mach weiter so mkit den berichten
bis denn so
Florian