Am Donnerstag ging für Rico und mich die Arbeit auf dem Vineyard „Wither Hills“, zwei Tage früher als erwartet, weiter. Der starke Wind der letzten Tagen hat uns zusätzliche Arbeit beschert und so beschlossen wir kurzer Hand unseren Urlaub zu verkürzen und die Arbeit wider aufzunehmen.
Da wir stündlich mit 12,50$ Mindestlohn bezahlt werden, müssen wir uns nicht mehr so abhetzen und wir können die Arbeit recht gelassen angehen.
Neben der Arbeit habe ich jetzt die ersten Stunden Jiu Jitsu hinter mich gebracht und ich muss sagen: Es macht echt spaß, auch wenn es zum Teil verdammt weh tut (Das drehen meines Kopfes hat mir zwei Tage lang wehgetan). Dennoch, ein Sport den ich mir auch in Zukunft, über Neuseeland hinaus, vorstellen könnte.
Des Weiteren koche ich recht viel, was vor allem daran liegt das ich die meiste Zeit des Tages mit einem Koch (Rico) verbringe. Mein letztes Abendessen war Chicken Geschnetzeltes mit einer Champion-Rahmsoße, dazu Kartoffelpuffer und eine Gemüsebeilage mir Essig-Öl Soße. ^^
Ansonsten steht die Verlängerung der „Warrant of Fitness“ (WOF), das Neuseeländische Pendant zum TÜF, für meinen Van (Diesel) an. Ich bin deshalb etwas besorgt, da ich weiß dass mein Kilometerzähler nicht funktioniert. Die Reichweite dieses Problem wird erst deutlich wenn man weiß, dass es hier in Neuseeland eine extra Steuer gibt, die auf die Gefahrenen Kilometer von Dieselautos, wie mein Van eines ist, erhoben wird.
Diese Steuer bezahlt man in Form von Plaketten, die man sich auf die Frontscheibe klebt und die einen erlaubt, bis zu einem gewissen Kilometerstand zu fahren. (Man zahlt etwa das gleiche, was man auch schon für den Diesel bezahlt hat) Da die Plaketten teuer sind und als Kontrolle lediglich der Kilometerzähler dient, ist es hier eine Art Volkssport diesen „abzuklemmen“.
Nun zählt auch mein Van zu den Autos, bei denen der Kilometerzähler „defekt“ ist. Dies haben Daniel und ich leider erst nach dem Kauf festgestellt (traut niemals einem Schweizer!!!) und bisher hat uns das auch nicht gestört, da wir ja Geld gespart haben.
Nun steht leider dieser WOF an und ich mach mir nun doch ein wenig Sorgen wegen dieser „Lapalje“, weil man es bei strenger Auslegung auch als „Steuerhinterziehung“ bezeichnen könnte.
Ich habe nun mit meinen Vermietern dieses Problem besprochen und die sagten mir dass darauf eine Strafe von „einigen Tausend Dollar“ steht. Da dies vermutlich mehr ist als ich bisher verdient habe plus der Wert des Vans, fällte ich die Entscheidung: Der Kilometerzähler muss wieder laufen!!!
Mit Hilfe von Marian und Google begann die Demontage der Armaturen, was wegen den vielen versteckten Schrauben nicht ganz so einfach war. Letztendlich fanden wir auch die Ursache, da uns aber das passende Werkzeug fehlte muss den Rest doch ein Mechaniker meines Vertrauens richten. Das soll am Dienstag passieren und dann muss ich bis Freitag noch die Strecke von Auckland nach Blenheim in Kilometern auf den Zähler fahren, damit diese mit dem Ort der letzten WOF übereinstimmt.
Da wir stündlich mit 12,50$ Mindestlohn bezahlt werden, müssen wir uns nicht mehr so abhetzen und wir können die Arbeit recht gelassen angehen.
Neben der Arbeit habe ich jetzt die ersten Stunden Jiu Jitsu hinter mich gebracht und ich muss sagen: Es macht echt spaß, auch wenn es zum Teil verdammt weh tut (Das drehen meines Kopfes hat mir zwei Tage lang wehgetan). Dennoch, ein Sport den ich mir auch in Zukunft, über Neuseeland hinaus, vorstellen könnte.
Des Weiteren koche ich recht viel, was vor allem daran liegt das ich die meiste Zeit des Tages mit einem Koch (Rico) verbringe. Mein letztes Abendessen war Chicken Geschnetzeltes mit einer Champion-Rahmsoße, dazu Kartoffelpuffer und eine Gemüsebeilage mir Essig-Öl Soße. ^^
Ansonsten steht die Verlängerung der „Warrant of Fitness“ (WOF), das Neuseeländische Pendant zum TÜF, für meinen Van (Diesel) an. Ich bin deshalb etwas besorgt, da ich weiß dass mein Kilometerzähler nicht funktioniert. Die Reichweite dieses Problem wird erst deutlich wenn man weiß, dass es hier in Neuseeland eine extra Steuer gibt, die auf die Gefahrenen Kilometer von Dieselautos, wie mein Van eines ist, erhoben wird.
Diese Steuer bezahlt man in Form von Plaketten, die man sich auf die Frontscheibe klebt und die einen erlaubt, bis zu einem gewissen Kilometerstand zu fahren. (Man zahlt etwa das gleiche, was man auch schon für den Diesel bezahlt hat) Da die Plaketten teuer sind und als Kontrolle lediglich der Kilometerzähler dient, ist es hier eine Art Volkssport diesen „abzuklemmen“.
Nun zählt auch mein Van zu den Autos, bei denen der Kilometerzähler „defekt“ ist. Dies haben Daniel und ich leider erst nach dem Kauf festgestellt (traut niemals einem Schweizer!!!) und bisher hat uns das auch nicht gestört, da wir ja Geld gespart haben.
Nun steht leider dieser WOF an und ich mach mir nun doch ein wenig Sorgen wegen dieser „Lapalje“, weil man es bei strenger Auslegung auch als „Steuerhinterziehung“ bezeichnen könnte.
Ich habe nun mit meinen Vermietern dieses Problem besprochen und die sagten mir dass darauf eine Strafe von „einigen Tausend Dollar“ steht. Da dies vermutlich mehr ist als ich bisher verdient habe plus der Wert des Vans, fällte ich die Entscheidung: Der Kilometerzähler muss wieder laufen!!!
Mit Hilfe von Marian und Google begann die Demontage der Armaturen, was wegen den vielen versteckten Schrauben nicht ganz so einfach war. Letztendlich fanden wir auch die Ursache, da uns aber das passende Werkzeug fehlte muss den Rest doch ein Mechaniker meines Vertrauens richten. Das soll am Dienstag passieren und dann muss ich bis Freitag noch die Strecke von Auckland nach Blenheim in Kilometern auf den Zähler fahren, damit diese mit dem Ort der letzten WOF übereinstimmt.
Best wishes aus dem sonnigen Blenheim.


hi kameraden!
AntwortenLöschenhabt ihr in dem zusammenhang auch das vershcollende messer hinter den amaturen wiedergefunden? =)
grüße aus dem weißen deutschland