Es hat wider geschneit! Nachdem der Regen einen Großteil des Schnees davon gewaschen hat, liegen die Berge jetzt endlich wieder in wunderschönem weiß.
Wo ich im letzten Post die vielen Unfälle schon erwähnte, kann ich nun einen weiteren ergänzen: Nach der Arbeit bin ich mit einem Kollegen mit Skiern runter gefahren. Auf halben Weg ist dieser dann bei hohem Tempo gestürzt und blieb liegen.
Er klagte über große Schmerzen im Rücken, konnte aber zum Glück seine Beine noch bewegen. Von der Piste wurde er dann ins „Medical Center“ gebracht und von dort aus in Krankenhaus.
Der Krankenwagenfahrer erzählte mir, dass dies bereits der siebte Wintersportler sei, den er an diesem Tag ins Krankenhaus brachte. Am selben Tag wurde auch eine Frau mit dem Hubschrauber ausgeflogen, nachdem diese aus einem Sessellift gefallen war. Das gleiche ist diese Saison schon drei anderen passiert.
Mein Arbeitskollege jedenfalls wurde am nächsten Tag wieder entlassen und konnte mit Schmerzmitteln auch etwas laufen. Drei Tage später wurde er allerdings von dem Arzt im Krankenhaus angerufen. Dieser hatte bei der Begutachtung der Röntgenbilder doch noch drei gebrochene Rückenwirbel festgestellt und er würde den Patienten gern noch einmal sehen.
Ansonsten geht alles den gewohnten Lauf: Arbeit, Ski, Party, schlafen und dann wieder Arbeit. Am 25. August ist große, offizielle Eröffnung des neuen Restaurants zu der auch einige Fernsehteams erwartet werden. Bis dahin müssen wir mit dem „Temporary Restaurant“ vorlieb nehmen. Dem habe ich einen leichten deutschen Anstrich verpasst. So gab es letztens „German Curry-Sausage“ und aus den Boxen kam Nenas „99 Luftballon“. Beides kam sehr gut an.
Heute hatte ich meinen freien Tag und natürlich habe ich diesen genutzt zum Skifahren. Leider ging irgendwann der Sessellift kaputt und da sie diesen auch nicht auf absehbare Zeit reparieren konnten und ich meinen Rucksack noch oben im Restaurant hatte, entschied ich mich, zusammen mit einer Freundin, den Berg zu Fuß zu erklimmen. Unterwegs wurde mir bewusst, dass die Pioniere des Wintersports total verrückte Leute gewesen sein müssen, denn einen Berg, mit Skischuhen an den Füßen und Ski auf dem Rücken, zu erklimmen ist alles andere als ein Urlaub. Allerdings genießt man dann die Abfahrt deutlich mehr.
Ach ja, in der Zeitung wird unser neues Restaurant schon als das potentiell beste in ganz Neuseeland angepriesen.
Arohanui
Jan-Lasse
Wo ich im letzten Post die vielen Unfälle schon erwähnte, kann ich nun einen weiteren ergänzen: Nach der Arbeit bin ich mit einem Kollegen mit Skiern runter gefahren. Auf halben Weg ist dieser dann bei hohem Tempo gestürzt und blieb liegen.
Er klagte über große Schmerzen im Rücken, konnte aber zum Glück seine Beine noch bewegen. Von der Piste wurde er dann ins „Medical Center“ gebracht und von dort aus in Krankenhaus.
Der Krankenwagenfahrer erzählte mir, dass dies bereits der siebte Wintersportler sei, den er an diesem Tag ins Krankenhaus brachte. Am selben Tag wurde auch eine Frau mit dem Hubschrauber ausgeflogen, nachdem diese aus einem Sessellift gefallen war. Das gleiche ist diese Saison schon drei anderen passiert.
Mein Arbeitskollege jedenfalls wurde am nächsten Tag wieder entlassen und konnte mit Schmerzmitteln auch etwas laufen. Drei Tage später wurde er allerdings von dem Arzt im Krankenhaus angerufen. Dieser hatte bei der Begutachtung der Röntgenbilder doch noch drei gebrochene Rückenwirbel festgestellt und er würde den Patienten gern noch einmal sehen.
Ansonsten geht alles den gewohnten Lauf: Arbeit, Ski, Party, schlafen und dann wieder Arbeit. Am 25. August ist große, offizielle Eröffnung des neuen Restaurants zu der auch einige Fernsehteams erwartet werden. Bis dahin müssen wir mit dem „Temporary Restaurant“ vorlieb nehmen. Dem habe ich einen leichten deutschen Anstrich verpasst. So gab es letztens „German Curry-Sausage“ und aus den Boxen kam Nenas „99 Luftballon“. Beides kam sehr gut an.
Heute hatte ich meinen freien Tag und natürlich habe ich diesen genutzt zum Skifahren. Leider ging irgendwann der Sessellift kaputt und da sie diesen auch nicht auf absehbare Zeit reparieren konnten und ich meinen Rucksack noch oben im Restaurant hatte, entschied ich mich, zusammen mit einer Freundin, den Berg zu Fuß zu erklimmen. Unterwegs wurde mir bewusst, dass die Pioniere des Wintersports total verrückte Leute gewesen sein müssen, denn einen Berg, mit Skischuhen an den Füßen und Ski auf dem Rücken, zu erklimmen ist alles andere als ein Urlaub. Allerdings genießt man dann die Abfahrt deutlich mehr.
Ach ja, in der Zeitung wird unser neues Restaurant schon als das potentiell beste in ganz Neuseeland angepriesen.
Arohanui
Jan-Lasse
sehr sehr schön sieht da da aus :-)
AntwortenLöschenheute ist deine Karte angekommen :-) vielen dank!!!
wenn du wieder da bist, dann müssen wir uns mal treffen...wenn ich denn dann noch hier wohne *hehe*
alles alles liebe ! Bussi
Restaurant sieht ja super aus! Als Ergänzung zur Speisekarte wie wärs mit Sauerkraut und Kartoffelbrei:-)
AntwortenLöschenübrigens die ersten Skitouristen der Alpen waren Engländer... vieleicht erklärt das manches.
Viel spaß
Joja