Da wir nun endlich wieder online sein können (mitten in Taupo- ungesichtertes W-Lan), hier ein kurzer Einblick in unsere vergangene Woche:
Wir sind am 02. September in Warkworth Richtung Auckland gestartet und es ging über Auckland dem Osten der Nordinsel entgegen. Bei durchgehend perfektem Wetter, einigen Stopps an schönen Plätzen, erreichten wir bereits am ersten Abend Coromandel. Hier schlugen wir abseits von jeglicher Zivilisation unser Lager für die Nacht in einer einsamen Bucht auf.
Die Nacht war sternenklar und auch der Morgen begann wieder mit blauem Himmel. Auf an die Spitze der Halbinsel zum Coromandel Walkway! Dieser Wanderweg ist mit 3 Std berechnet. Wir schlugen diese Zeit mit 5 Std. in nahe völliger Verzweiflung. Was mit wunderschöner Landschaft, super Bergen und rundum Meer begann, endete im Nirgendwo. Wir müssen ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke den eigentlichen Weg verloren haben, und folgten anderen „Pfaden“.(Ohne einen Tropfen Wasser oder Nahrung und unter brennender Sonne) Wir trennten uns schließlich, um einfach nur noch zum Parkplatz zu gelangen. Jan-Lasse nahm den Weg direkt zur Hauptstraße, an der er einigen Kiwis beim Viehtreiben begegnete. Sein weg ging also recht zügig (nachdem das Vieh getrieben wurde) per Quad zurück. Ich für meinen Teil peilte nach Gefühl den Startpunkt an und machte mich quer Feld ein, Berg auf, Berg ab, über Flüsse und an Schafen vorbei, zu einem echten Surviver-Trip. Ich war vor ihm dort, aber das spielt keine Rolle. Die Füße taten weh, aber die nächsten Wanderungen werden besser durchdacht sein. (Milfort-Track ist bereits gebucht)




Am nächsten Tag ging es zu den berühmten Pilgerstätten der Touristen, Cathedral Cove und Hot Water Beach. Beides liegt nur 10 Km auseinander und beides ist unserer Meinung nach ein Musst-Du-Gewesen-Sein-Ort.
Zum Cathedral Cove ist es ein 40 Min Fußmarsch auf einem kleinem Pfad durch Busch und Wälder. Am Strand angekommen bildet das Cove eine Art Höhle, welche von der Flut ausgespült wurde, die zwei Strände miteinander verbindet. Für uns einer der bisher schönsten Anblicke auf der Insel. Ein Bilderbuchstrand. Eine Felswand, von der ein kleiner Bach herab fällt. WoW!
Von dort aus ging es zum berühmten Hot Water Beach. Auf den ersten Blick ein Strand wie jeder andere. Auffallend sind allerdings große Löcher und eine Gruppe von Menschen, welche sich an einer bestimmten Stelle tümmeln. Der Sand bzw. Das Wasser dort ist unglaublich heiß. Es ist teilweise nicht auszuhalten dort zu stehen.


Am nächsten Tag ging es dann weiter an der Küste. Zu bemerken sind allerdings unsere Nächte. Während es tagsüber super heiß ist, Jan-Lasse so gut wie jedem Tag an einem anderen Strand schwimmen gehen kann, wurde es nachts, ständig kälter. Wir pennen einfach im Pulli, dann passts ;) . Übrigens, das mit dem Waschen sieht bei uns so aus. Hier an der Route 309 an einem kleinem Wasserfall. Ebenfalls für mich eines der schönsten Dinge bisher:


